AGB

IHS
Security
GmbH!

Nachfolgende Allgemeine Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von unseren Geschäftsbedingungen abweichende Bedingungen des Auftraggebers erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich Ihrer Geltung zugestimmt. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichender Bedingungen des Auftraggebers einen Auftrag ausführen.

Kontakt
IHS GmbH
Alfredstraße 64
D-45130 Essen

Telefon: +49 201 86210 -0
Telefax: +49 201 86210 -10
info@ihs-security.de

Bürozeiten:
Mo. - Fr.: 08:30 - 17 Uhr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Begriffsbestimmungen

Die Firma IHS GmbH, nachfolgend IHS Security genannt, übt die gewerbsmäßige Durchführung von Sicherheitsdienstleistungen jeder Art für Personen und Objekte gemäß § 34 a der GewO aus. Die Tätigkeiten umfassen Werk- und Liegenschaftsschutz, mobilen Sicherungsdienst, Sicherheitszentrale, Interventionsdienst, Personenschutz, Veranstaltungsschutz und Sonderdienst.

1.1.1 Der Werkschutz erfolgt für Objekte mit erhöhten Sicherheitsanforderungen oder Unternehmen mit besonderen gesetzlichen Auflagen und Vorschriften aufgrund Ihrer hohen Gefährdungslage durch speziell für diese Aufgabe geschulte Sicherheitsmitarbeiter sowie IHK-geprüfte Werkschutzfachkräfte.

1.1.2 Der Liegenschaftsschutz erfolgt in der Regel durch einen oder mehrere Sicherheitsmitarbeiter, die eigens für ein bzw. wenige in einem räumlichen Zusammenhang stehende Schutzobjekte eingesetzt sind, wobei durch besondere Dienstanweisungen die einzelnen Tätigkeiten festgelegt werden.

1.1.3 Der mobile Sicherheitsdienst erfolgt durch Einzelstreifen. Es werden dabei – soweit nichts anderes vereinbart ist – bei jedem Kontrollgang Kontrollen der in Touren zusammengefassten Schutzobjekte zu möglichst unregelmäßigen Zeiten vorgenommen.

1.1.4 Die Sicherheitszentrale ist das Bindeglied zu allen eingesetzten Sicherheitsmitarbeitern. Hier laufen alle sicherheitsrelevanten Informationen zusammen und werden dokumentiert, informiert und die weiteren Maßnahmen koordiniert, die im Einzelfall mit dem Kunden abgestimmt wurden und in einer Dienstanweisung zusammengefasst sind.

1.1.5 Der Interventionsdienst führt bei eingehenden Alarmen in der Sicherheitszentrale die entsprechenden Alarmverfolgungsmaßnahmen durch. Einzelheiten regelt eine Dienstanweisung.

1.1.6 Die durchzuführenden Personenschutzmaßnahmen beruhen auf einem individuellen Personenschutzkonzept. Alle eingesetzten Mitarbeiter unterliegen einer weiterführenden Aus- und Weiterbildung.

1.1.7 Der Veranstaltungsschutz umfasst den Kassen-, Ordnungs- und Aufsichtsdienst für Ausstellungen, Messen und Veranstaltungen.

1.1.8 Die Sonderdienste beinhalten sporadische Tätigkeiten im Sicherheitsbereich, wie z. B. Personalkontrollen, Personalbegleit- und Schutzdienste, Observationen, etc..

1.2 Die gegenseitigen Verpflichtungen zwischen Auftraggeber und IHS Security werden in gesonderten Verträgen vereinbart.

1.3 IHS Security erbringt ihre Tätigkeit als Sicherheitsunternehmen und bedient sich ihrer Mitarbeiter als Erfüllungsgehilfen. Die Auswahl der Mitarbeiter und das Weisungsrecht liegen bei IHS Security. Abweichend davon ist der Auftraggeber bei Gefahr im Verzuge berechtigt, den Mitarbeitern Weisungen zu erteilen. Resultieren aus der Befolgung der vom Auftraggeber erteilten Weisungen Schäden, so trifft IHS Security keine Haftung. Sind durch die Befolgung der Weisungen Dritten Schäden entstanden, so ist der Auftraggeber gegenüber IHS Security im Innenverhältnis verpflichtet, IHS Security von einer etwaigen Haftung freizustellen.

Der Auftraggeber erkennt an, dass die Mitarbeiter der betrieblichen Organisation von IHS Security angehören und nicht beschäftigt werden, um den im Betrieb des Auftraggebers verfolgten arbeitstechnischen Zweck zu fördern. Der Auftraggeber wird deshalb davon absehen, die Mitarbeiter von IHS Security in den eigenen Betrieb einzugliedern oder ihnen Weisungen zu erteilen.

Sollte der Auftraggeber gegen diese Verpflichtungen verstoßen, so wird der Auftraggeber

IHS Security von Nachteilen, die hieraus entstehen freistellen.

1.4 IHS Security ist zur Erfüllung aller gesetzlichen, behördlichen, sozialrechtlichen und berufsgenossenschaftlichen Verpflichtungen gegenüber ihren Mitarbeitern verantwortlich.

2. Dienstanweisung

2.1 IHS Security wird – abgestimmt auf die betrieblichen Belange des Auftraggebers – eine schriftliche Dienstanweisung ausarbeiten, in der die näheren Bestimmungen über Streifengänge, Kontrollen und sonstige Dienstverrichtungen, die vorgenommen werden müssen, festgelegt sind. Die Dienstanweisung ist vom Auftraggeber gegenzuzeichnen und wird Bestandteil des Vertrages.

2.2 Änderungen und Ergänzungen der Dienstanweisung bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.

2.3 Soweit unvorhergesehene Gefahrensituationen es erfordern, kann in Einzelfällen von vorgesehenen Streifengängen, Kontrollen und sonstigen Dienstvorrichtungen Abstand genommen werden.

3. Bekleidung und Ausrüstung

3.1 IHS Security rüstet Ihre Mitarbeiter für den Einsatz mit einheitlicher Dienstkleidung aus.

3.2 Ausrüstungsgegenstände, wie Kontrollsysteme, Schusswaffen, Funkgeräte, Kraftfahrzeuge usw. werden, den Mitarbeitern von IHS Security auf entsprechende Anforderung des Auftraggebers hin, gegen eine monatlich zu entrichtende Gebühr zur Verfügung gestellt. Näheres regelt der gesonderte Vertrag.

4. Aufenthaltsräume / Toiletten

Der Auftraggeber verpflichtet sich, geeignete Räumlichkeiten für die Sicherheitsmitarbeiter von IHS Security kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass bei der Benutzung der Räume sowie der Begehung des Objektes alle gesetzlichen und behördlichen Auflagen erfüllt werden.

5. Haus- und Festnahmerecht

Der Auftraggeber ermächtigt die von IHS Security eingesetzten Sicherheitsmitarbeiter für die Zeit des Einsatzes zur Ausübung des ihm zustehenden Hausrechts.

6. Notfall- und Schlüsselvorschriften

6.1 Die für den Dienst erforderlichen Schlüssel sind vom Auftraggeber rechtzeitig, in ausreichender Anzahl und kostenlos zur Verfügung zu stellen.

6.2 Der Auftraggeber gibt schriftlich IHS Security die Anschriften, Telefonnummern und die Reihenfolge der im Falle einer Gefährdung der Person oder des Objektes – auch nachts – telefonisch zu benachrichtigenden Personen bekannt.

6.3 Datenänderungen müssen IHS Security unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden. In den Fällen, in denen IHS Security über aufgeschaltete Alarmanlagen die Alarmverfolgung durchzuführen hat, ist wie unter Punkt 6.3 zu verfahren.

7. Ausführung durch andere Unternehmen

IHS Security behält sich vor – mit Zustimmung des Auftraggebers – sich zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen anderer, gem. § 34 a GewO zugelassener Unternehmen, zu bedienen.